MELKUS RS1000 Cup
HOCKENHEIM 6./7./8. 9. 2019

Hockenheim im Regen –
oder: Punktesammeln leicht gemacht

Impressionen HOCKENHEIM (+Langstrecke) GLP pro / STC – Wertungsläufe 11 + 12

Hockenheim rief und viele kamen. Die Felder der GLP pro waren proppenvoll und es gab diesmal 3 Startgruppen bei den Autos (A-C). Bei den Trabbis und auch beim Melkus-Cup hatten wir aber leider recht wenig Starter – der „harte“ Kern halt.

  • Erwin Opuchlik
  • Jens Bummel
  • Christian Beck
  • Manfred Knye
  • Till Fischer

Damit war klar, dass hier reichlich Punkte zu holen waren und ein Blick auf die aktuelle Tabelle zeigt, wer die Chance hatte, davon zu profitieren (Peter Melkus: 139, Till Fischer: 130, Manfred Knye 118 und Volker Arndt 108). Merke: wer nicht startet, kann auch keine Punkte kriegen.

Trotz Nieselregen kamen die Teilnehmer gut mit der Strecke zurecht und es zeigte sich, wer diesmal gut unterwegs war – Christian Beck und Till Fischer gaben das Tempo vor. Till orientierte sich schnell und nach einer Streckenerkundung zu Fuß am Freitag abend war auch klar, wo es lang geht. Das Zeittraining (Pflichttraining) am Sonnabend lief dann auch entsprechend gut und Christian und Till lagen gut im Rennen – bis in der vorletzten Runde der Motor der 726 nicht mehr wollte. Keine Kompression auf dem 3. Zylinder. Damit war das Rennwochenende für Till beendet und es waren nur noch 4 Autos im Rennen. Der Befund der Sektion steht noch aus.

Im ersten Wertungslauf am Sonnabend lag dann Manfred Knye vor Christan Beck und Jens Bummel vorn – obwohl während des Rennens Drehzahlmesser, Tankanzeige und Lüfter den Dienst quittierten (eine Sicherung hatte sich davon gemacht).

Der zweite Wertungslauf am Sonntag hatte dann trockenes Wetter und weil Jens Bummel leider nicht mehr mit dabei war, hatte jeder Teilnehmer eine realistische Chance aufs Podium J.  Manfred nutzte den Matchball, profitierte aber auch von den Problemen seiner Mitstreiter – Motorprobleme bei Erwin und Abbruch bei Christian. Zum Glück zeigte es sich, dass bei Christian kein ernsthaftes Problem vorlag.

Die abschließende Langstrecke sah dann nur noch 2 Teilnehmer seitens der Melkus-Fahrer und einen veritablen Reifenpoker. Erwin startete mit Slicks und musste bei einsetzendem Regen abbrechen, Manfred hatte den richtigen Riecher, wechselte 10 min vor Start auf Regenreifen und war dann gut unterwegs. Bis die Scheibenwischer den Dienst quittierten … Nach 20 min Reparatur war die Wertung leider gelaufen und nach weiteren 2 Runden wollte auch der reparierte Scheibenwischer nicht mehr. Den Rest des Rennens wurde die Frontscheibe dann auch nicht mehr vom Scheibenwischer belästigt – Kommentar der Crew nach Zielflagge: „geht doch auch ohne Scheibenwischer !“

Fazit: Für die letzten beiden Rennen (Oschersleben und Nürburgring) ist noch alles offen – die Streichresultate (5 Läufe) sind schuld dran. Und am Ende wird sich die Gesamtwertung wohl wieder (wie in den letzten Jahren) bei den letzten Rennen auf dem Nürburgring entscheiden – gut so !

Zurück