Most - 6. DMV-TCC-Weekend 2011

Most - 6. DMV-TCC-Weekend 2011

DMV Touring Car Championship:

Sepp, bist Du Most schon gefahren?

Sepp Melkus:

Ja, Most ist eine meiner Lieblingsstecken. Da sich die Strecke nur knapp eine Stunde von Dresden entfernt befindet, ist es dieses Jahr sozusagen unser Heimrennen. Ich kenne die Strecke noch mit dem schnellen Linksbogen nach Start und Ziel, das war eine  Passage in der man sehr viel Mut haben musste. Mit der Schikane ist das deutlich entschärft und damit auch sicherer geworden. Ich habe gute und schlechte Erinnerungen an Most. Zu den schlechten gehört ein schwerer Unfall mit einem Formel Junior Rennwagen.

DMV Touring Car Championship:

Welches Ziel hast Du und was erwartest Du in Most?

Sepp Melkus:

Unser Ziel ist es immer das Auto weiterzuentwickeln. Wir wollen Erfahrungen sammeln, die uns auch bei unseren Straßensportwagen weiterhelfen. Natürlich wollen wir auch schneller werden, um die Wettbewerber in unserer Klasse schlagen zu könne. Dafür sehe ich noch sehr viel Potential.

DMV Touring Car Championship:

Wünschst Du Dir eher Regen oder trockene Bahn?

Sepp Melkus:

Das ist mir eigentlich egal, denn ich sitze ja in einem geschlossenen Sportwagen. Für das Team wünsche ich mir trockene Bedingungen, damit sie nicht so nass werden an der Boxenmauer.

DMV Touring Car Championship:

Wer ist Dein härtester Gegner in der Klasse?

Sepp Melkus:

In unserer Klasse sind alle Gegner hart. Die meisten Fahrzeuge sind ausgereifte Sportwagen mit deutlich mehr Hubraum und Leistung. Wir müssen deshalb durch unsere Leichtbauphilosophie einiges ausgleichen. Ich freue mich aber immer wenn man einen Porsche GT3 hinter sich lassen kann, mal sehen ob uns das diesmal wieder gelingt.

 

Nach dem Rennen

Startnummer 25

Wie bei den bisherigen Saisonläufen lieferte Harald Tänzler im MELKUS RS2000 GTR wieder eine saubere Leistung ab. Man sieht ihm regelrecht an, wie viel Spaß das Auto vermittelt, auch wenn noch keine Top Platzierungen möglich sind. Nach jedem Trainingslauf und Rennen können wir Fortschritte erkennen und neue Verbesserungspotentiale besprechen. Die Datenauswertung mit Videoanalyse helfen dabei sehr. Permanente Steigerungen in den Rundenzeiten sind der Lohn und spornen Harald noch weiter an um schneller zu werden.

 

Startnummer 81

Im MELKUS RS2000 GTR Turbo hatten wir in Most eine neue Bremsanlage und ein neues Ladeluftkühlsystem versucht. Letzteres hat zwar im Training gut funktioniert, war aber in Rennen eins leider auch der Grund für die Nichtteilnahme. In Rennen zwei hatten wir einen Defekt am Ladeluftschlauch, damit war das Wochenende nach einem vielversprechenden Beginn leider nicht mit einem positiven Ende gesegnet. Prinzipiell müssen wir an der Standfestigkeit Fortschritte machen. Das sollte uns aus den bisherigen Erfahrungen auch gelingen. Der Kurs in Dijon passt prinzipiell sehr gut zu unserem Auto und macht riesig Spaß. Wir freuen uns deshalb auf das Rennen, auch in dem Wissen, dass es wieder ein Testlauf wird um die Weiterentwicklung voranzutreiben. Ziel ist es, wie im Vorjahr, dass Auto bis Saisonende standfest und schnell zu haben, damit wir 2012 endlich angreifen können.

 

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